
Anwendungshintergrund
Schweres, unterbrochenes Drehen von gehärteten Stahlteilen (z. B. Wellen mit Keilnuten und Ölbohrungen nach der Wärmebehandlung sowie das Drehen von Zahnradflächen) setzt Werkzeuge extrem hohen Schnitttemperaturen (typischerweise über 1000 °C) und hochfrequenten mechanischen Stößen aus. Unter diesen anspruchsvollen Bedingungen wird die Leistungsfähigkeit eines Werkzeugs bei extremen Bearbeitungsvorgängen auf die Probe gestellt. Bei der Werkzeugauswahl sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:
●Warmhärte und Verschleißfestigkeit des Werkzeugmaterials, einschließlich CBN-Gehalt und Korngröße;
●Zähigkeit und Schlagfestigkeit des Werkzeugs, einschließlich Bindemittelzusammensetzung und Einsatzstruktur;
●Verbesserung der Werkzeugleistung durch Kantendesign und fortschrittliche Beschichtungstechnologie;
●Optimierung der Schnittparameter.
Lösungsanalyse
◎ Beim Drehen der Ringnuten in der Mitte der Zahnwelle unter stark unterbrochenen Schnittbedingungen entstehen beim Ein- und Austritt des Werkzeugs in das Werkstück starke, hochfrequente Wechselspannungen. Die Werkzeuglösung von Worldia verwendet die Wendeschneidplatte PNH3013, die sich durch hervorragende Zähigkeit und Schlagfestigkeit auszeichnet und die Werkzeugstandzeit im Vergleich zur ursprünglichen Lösung um 13,3 % erhöht.
◎ Angesichts des häufigen Ein- und Austritts des Werkzeugs beim Bearbeiten von Zahnradoberflächen und der daraus resultierenden hochfrequenten Änderungen der Schnittkraft erhöht Worldia in seiner Lösung den Werkzeugnasenradius und verwendet nicht standardmäßige Schneidkantenparameter, um die Schneidkantenfestigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegen Ausbrüche effektiv zu verbessern.
◎ Die kundenspezifischen, superharten Schneidwerkzeuge von Worldia bieten wissenschaftlich fundierte und zuverlässige Werkzeuglösungen für die Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe und komplexer Bearbeitungsbedingungen. Dabei werden die Eigenschaften unserer eigenen Produkte optimal genutzt. Dies hilft Kunden, ihre Bearbeitungsprozesse zu optimieren: längere Werkzeugstandzeiten, weniger Werkzeugwechsel und Ausfallzeiten, geringere Werkzeugkosten und eine höhere Produktionseffizienz.
